Beschichtung

Beschichten – der letzte Schliff

Der Auftrag der lösungsmittelfreien Pulverlacke geschieht im Rahmen eines elektro-magnetischen Spritzprozesses. Eine am Ende der Spritzpistole konzentrierte Hochspannung bewirkt eine Ionisierung der Luft, die dazu führt, dass sich die Pulverpartikel beim Transport durch diese Luft aufladen. Gleichzeitig wir das zu beschichtende Objekt geerdet. Die Anziehungskräfte sind dabei so groß, dass das Pulver auf der Oberfläche haften bleibt. Im Anschluss daran wird der Pulverlack bei einer Temperatur von ca. 190 – 200 °C in einem Polymerisationsofen eingebrannt und verschmilzt dabei zu einer einheitlichen vernetzten Lackschicht auf der Metalloberfläche.

Um einen hochwertigen und langlebigen Korrosionsschutz erzielen zu können, bedarf es immer einer ordnungsgemäßen Vorbehandlung des Materials. Der Untergrund darf keinerlei Verunreinigungen aufweisen, welche die Haftung der Pulverlackbeschichtung gefährden. Wird in diesem Bereich nicht qualitätsbewusst gearbeitet, dann kann die im Anschluss aufgetragene Pulverbeschichtung ihren Korrosionsschutz nicht ordnungsgemäß entfalten. Darüber hinaus kommt es zu unansehnlichen Nebeneffekten.

Vorteile der Pulverlackbeschichtung auf einem Blick

Durchlauf-Anlage:
Max. Bauteilgröße (LxBxH): 3 x 2 x 0,75m
Chemische Vorbehandlung: 5 Zonen Tunnelwaschanlage für Stahl, Aluminium, Zink usw.

Großteil-Anlage:
Max. Bauteilgröße (LxBxH): 13,8 x 2,5 x 2,5m
Stückgewicht: max. 3,0 Tonnen
Beschichtung: 40 – 150 mµ in einem Arbeitsgang

Strahlraum:
Befahrbarer Freistrahlraum (LxBxH): 10 x 3 x 3m
Mineralisches Strahlgut für verzinkte Bauteile, Edelstahl, Aluminium
Stahlguss Strahlgut: Schwarzstahl ST37 oder für Entlackung durch Sandstrahlen (alte Farbe)

  • keine Läufer oder Tropfen
  • hohe chemische Resistenz
  • teils säure-, alkali-, seewasser- und lösemittelfest
  • hoher Korrosionsschutz
  • besonders elastisch
  • sofort weiterverarbeitbar, ohne Austrocknungszeit
  • lösemittel- und schwermetallfrei
  • umweltfreundlichste Industrielackierung